| Mobilität
ist heute für Amateurastronomen oberstes Gebot - zumindest,
wenn man gelegentlich der lichtverseuchten Zivilisation entfliehen
und einen dunklen Sternenhimmel genießen will. Möchte
man dabei ein großes Teleskop benutzen, ohne dabei zum
Lastesel zu mutieren, so bietet sich dem rein visuellen Beobachter
ein Newton-Teleskop auf einer Dobson-Montierung als praktische
Lösung an. Der Artikel beschreibt den Bau eines Leichtbau-Dobson
mit integrierter Goto-Steuerung.
Auch im Bereich der Dobsons stellen die meisten
kommerzielle Teleskope bei 12 Zoll Öffnung uafgrund des
Gewichts des Tubus von 25 kg und des Gewichts der Rockerbox
von mindestens 15 kg eine Herausforderung für den Rücken
dar. Selbst Gitterstrukturen bringen in dieser Größenklasse
keinen signifikanten Gewichtsvorteil - zudem erhöhen
sie den Aufwand beim Aufbau und der Kollimation des Teleskops.
So ist das Entwicklungsziel schnell definiert:
Ein möglichst leichtes und steifes Newton-Teleskop mit
einem Volltubus auf einer Dobson-Montierung zu bauen. Außerdem
soll es mit einer integrierten Goto-Steuerung betrieben werden.
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Abb. 1: Der GoTo-fähige Dobson wiegt aufgrund
seiner leichten Bauweise in „einsatzbereitem"
Zustand weniger als 25 kg. Die Spiegelfolie sorgt für
ein günstiges thermisches Verhalten und einen effektiven
Schutz beim Transport. |
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Das Material: CFK-Sandwich
Nach eingehenden Recherchen über mögliche
Materialien wurde klar, dass nur CFK-Sandwich-Platten [1]
einen signifikanten Gewichtsvorteil bei hoher Steifigkeit
bieten: Das spezifische Gewicht dieses Materials beträgt
mit 0,16 g/cm3 weniger als ein Zehntel von Voll-CFK,
und die Steifigkeit entspricht derjenigen von Stahl gleicher
Wandstärke. Diese Werte werden durch ein spezielles Herstellungsverfahren
erreicht: Zwischen zwei dünnen Deckschichten aus CFK-Gewebe
wird eine Wabenstruktur aus Aramid-Fasern (in der Luftfahrt
als Nomex-Wabe bekannt) geklebt und als Ganzes laminiert.
Als Ergebnis erhält man eine extrem steife und leichte
Struktur, die zudem auch noch einen vernachlässigbaren
thermischen Ausdehnungskoeffizienten hat.
Da Tuben aus diesem Material in jedem Fall Sonderanfertigungen
sind, können Parameter wie die Dicke der Waben und der
Deckschichten sowie deren Anzahl frei bestimmt werden: Für
den hier beschriebenen Tubus wurden eine Wabendicke von 8
mm sowie als Deckschicht jeweils zwei Lagen CFK-Gewebe mit
je 0,1 mm Dicke gewählt.
Die Herstellung des Tubus ist Handarbeit: Auf
ein Kernrohr (in diesem Fall handelt es sich um ein handelsübliches
PVC-Rohr mit 355 mm Außendurchmesser und 2000 mm Länge)
werden nacheinander die CFK-Schichten und die Waben aufgebracht
und mittels Vakuumtechnik verklebt. Der fertige Tubus wird
anschließend auf 1600 mm Länge gekürzt und
an den Enden versiegelt. Er besitzt nun einen Innendurchmesser
von 355 mm und eine Wandstärke von 8,5 mm. Ein vergleichbarer
Tubus aus 3 mm starkem Aluminium (rho=2,7 g/cm3)
oder Vollmaterial-CFK (rho=1,8 g/cm3) brächte
immerhin 15 kg beziehungsweise 10 kg auf die Waage. Die Masse
des hier beschriebenen Tubus aus CFK-Sandwich-Material ist
wesentlich geringer und beträgt nur 2,5 kg!
Die Bearbeitung
Neben dem geringen Gewicht und der hohen Steifigkeit
sprechen weitere Pluspunkte für dieses Material: Zum
einen bietet es durch seine Wabenstruktur in der Mitte eine
sehr gute thermische Isolation, zum anderen ist es sehr leicht
zu bearbeiten. Bedingt durch die dünnen Deckschichten
lässt es sich ausgezeichnet und ohne Gefahr von Ausbrüchen
bohren und sägen. So konnte beispielsweise das Loch für
den Okularauszug mittels eines einfachen Topfbohrers mit einem
Durchmesser von 62 mm sauber ausgebohrt werden.
Lediglich in einem Punkt muss man auf das Material
Rücksicht nehmen: Sollen Anbauteile durch Verschraubung
an den Tubus gebracht werden, so muss man auf eine großflächige
Verteilung der Drucklasten achten, zum Beispiel durch eine
möglichst große und dem Tubusdurchmesser angepasste
Unterlegscheibe.
Um das ohnehin schon günstige thermische
Verhalten weiterhin zu optimieren, wurde der Tubus zusätzlich
außen mit einer reißfesten Aluminium-Spiegelfolie
aus dem Baumarkt beklebt. Diese verringert nicht nur die thermische
Abstrahlung am Tage und in der Nacht. Sie ist auch ein effektiver
Schutz für den Tuvus beim Transport. Einen zusätzlichen
Schutz bieten die Hartschaumringe an beiden Enden des Tubus
(vgl. Abbildung 1).
Der Hauptspiegel und die Spiegelzelle
Als Hauptspiegel dient ein Parabolspiegel aus
Astro Sital mit einem Durchmesser von 304 mm (12 Zoll) und
einer Brennweite von 1560 mm (f/5,2). Die Dicke beträgt
28 mm, und das Gewicht 4,5 kg. Astro Sital ist das russische
Pendant zu Zerodur und besitzt einen äußerst geringen
Wärmeausdehnungskoeffizienten von 6 x 10-8
pro Kelvin.
Der Träger der Spiegelzelle ist eine CFK-Sandwich-Platte
mit einer Dicke von 35 mm. Ihr Durchmesser wurde mit 345 mm
so bemessen, dass zwischen der Platte und der Innenwand des
Tubus noch genügend Platz für die Luftzirkulation
ist. Auf dieser Platte sind 27 Keramikplättchen mit einem
Durchmesser von 15 mm aufgeklebt - die Klebepunkte wurden
entsprechend der frei im Internet verfügbaren Optimierungsprogramme
„Cell" von David Chandler [2]
und „Plop" (Plate Optimizer) von David Lewis [3]
berechnet.
Das Verkleben von Spiegeln auf einem Träger
wird häufig kontrovers diskutiert. Aufgrund der Einfachheit
dieses Verfahrens wurde jedoch das Wagnis eingegangen, und
so wurde der Spiegel mittels hochwertigem Silikonkleber auf
die 27 Keramikplättchen mit einer Klebedicke von etwa
2 mm aufgeklebt. Selbst in Horizontallage des Teleskops sind
keinerlei Verspannungen fest zustellen, wie ein Test auf der
optischen Bank von Wolfgang Rohr zeigte
Die Spiegelzelle ist über drei Mikrometer-Messschrauben
von innen an den Tubus geschraubt: Diese erlauben eine absolut
spielfreie Kollimation im Bereich von Hundertstel Millimetern
und ersparen so gleichzeitig das Anziehen von Sicherungsschrauben.
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Abb. 2: Auf der Rückseite der Spiegelzelle
sind deutlich die Lüftungsbohrungen sowie in der
Mitte die drei Lüfter zu sehen, die für ein
schnelles Auskühlen des Hauptspiegels sorgen. Rechts
eine Detailaufnahme einer der drei Mikrometer-Messchraube,
welche eine präzise und spielfreie Justierung ermöglichen. |
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Außerdem wurden in die Spiegelzelle Lüftungsöffnungen
gebohrt, von denen drei mit regelbaren Lüftern versehen
sind. Damit ergibt sich eine äußerst effektive
Temperaturanpassung des Spiegels, wie die permanenten Temperaturmessungen
der Außen- und der Spiegelrückseite beweisen.
Der Fangspiegel und seine Halterung
Der Fangspiegel besteht, ebenso wie der Hauptspiegel,
aus Astrositall und weist eine Genauigkeit des Schliffs von
1/8 Lambda Peak to Valley (Wellenfront) auf. Die kleine Achse
beträgt 66 mm, was einer zentralen Obstruktion von 21,7
Prozent entspricht.
Dieser Fangspiegel wurde ebenfalls mit Silikonkleber
auf einer Spinne befestigt, die aus drei, jeweils um 90°
versetzten, CFK-Streben mit 1 mm Stärke besteht. Durch
Anziehen der dem Okularauszug gegenüber liegenden Strebe
erreicht die Fangspiegelhalterung, in Verbindung mit der Einstellung
des gewünschten Offsets von ca. 3 mm, eine sehr hohe
Steifigkeit, so dass die okularseitige Strebe wegfallen kann.
Als Träger für den Fangspiegel dient eine Multibeam-Wellenkupplung,
auf die ein um 45° Grad abgeschrägter Zylinder aufgebracht
ist.
Drei von oben zugängliche Inbus-Schrauben,
die durch die Multibeam-Kupplung vorgespannt sind, erlauben
eine sehr schnelle, einfache und bleibende Justierung des
Fangspiegels.
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Abb. 3: Der Fangspiegel ist an drei Streben
aus CFK befestigt. Auf die okularseitig gelegene Strebe
wurde verzichtet, da durch Anziehen der gegenüberliegenden
Strebe eine ausreichende Steifigkeit erzielt wird. |
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Okularauszug und Höhenräder
Als Okularauszug wird ein JMI-NGF-DX2-Auszug
mit Motofocus verwendet. Dieser ist auf eine Alu-Adapterplatte
geschraubt, die wiederum auf den Tubus geklebt ist. Die Höhenräder
mit einem Durchmesser von 295 mm stammen von Gerd Neumann,
wurden maschinell überdreht und mittels Aluklötzen
am Tubus angeschraubt.
Eine Zwischenbilanz
Durch den Einsatz leichter Materialien wiegt
der „gebrauchsfertige" optische Tubus inklusive
aller Anbauteile weniger als 14 kg. Davon sind mit 2,5 kg
der eigentliche Tubus, der Hauptspiegel mit 4,5 kg sowie die
Höhenräder mit 3 kg die schwersten Einzelteile.
Die restlichen knapp vier Kilogramm gehen auf das Konto der
Hauptspiegelzelle, der daran befestigten Mikrometerschrauben
und Lüfter, des Fangspiegels samt Halterung und Spinne,
des Okularauszugs, des Suchers und diverser Kleinigkeiten
wie Schrauben, Temperaturanzeige, Spiegelfolie und Hartschaumringe.
Rockerbox
Natürlich liegt es nahe, auch die Rockerbox
aus demselben Material zu bauen wie den Tubus. Doch würde
hierdurch die Struktur sehr aufwendig und damit teuer. Deshalb
ist die Rockerbox eher „klassisch" aus Multiplexplatten
mit Dicekn von 21 und 18 mm gefertigt.
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Abb. 4: Die Rockerbox ist aus Multiplexplatten
gefertigt und bietet für Skysensor 2000PC sowie
für zwei beheizbare Okularablagen genügend
Platz. In der Mitte unten ist der Antrieb in Azimut
zu sehen, in der Mitte oben befindet sich der Antrieb
in Elevation. |
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Aber auch hier wurde auf höchstmögliche
Steifigkeit bei der Konstruktion geachtet. So bringt zum Beispiel
die vordere U-förmige Versteifung der Seitenteile eine
signifikante Verbesserung der Schwingungsanfälligkeit:
Die Ausschwingzeiten des Tubus und der Rockerbox liegen bei
ca. einer Sekunde.
Die Höhenräder werden links und rechts
unterschiedlich gelagert: Links wird Ebony-Folie auf Teflon-Pads
eingesetzt, rechts befinden sich – aus Gründen,
die später im Abschnitt „Die Antriebe" erläutet
werden – Kugellager.
Abb. 5: Auf der Antriebsseite werden die
Höhenräder des Teleskops auf zwei Rollen
gelagert. Hierdurch ist auch bei gespanntem Antriebsriemen
eine geringe Reibung gewährleistet.
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Abb. 6: Auch die Lagerung für die Azimut-Verstellung
erfolgt über Kugellager. - Die Füße
der Rockerbox sind aus Edelstahl und höhenverstellbar. |
Die axiale Lagerung in Azimut erfolgt über
drei Kugellager von 19 mm Aussendurchmesser auf einem Wirkkreis
von 420 mm, die auf einem Hart-PVC-Ring laufen; die Radiallagerung
erfolgt über ein Gleitlager mit 36 mm Innendurchmesser.
Als zusätzlicher Komfort wurde eine zuschaltbare
Heizung im Bereich der Okularablage integriert. Diese besteht
aus zwei 12V-Heizmatten, welche ca. 1 A Strom benötigen
und sehr effektiv ein Beschlagen der Okulare bei Feuchtigkeit
verhindern.
Das Gesamtgewicht der Rockerbox samt Antrieben,
Verkabelung und Heizung liegt bei knapp 10,5 kg.
Die Antriebe
Eine besondere Herausforderung ist die Ansteuerung
des Dobsons. Von den Qualitäten des Skysensor 2000 PC
der Firma Vixen aufgrund der Erfahrungen an verschiedenen
parallaktischen Montierungen überzeugt, sollte diese
Steuerung auch an einem Dobson ihr Können unter Beweis
stellen. Es handelt sich um das nach unserer Kenntnis einzige
kommerzielle Produkt, das mit einer alt-azimutalen Montierung
zurecht kommt und zudem eine hohe Positioniergenauigkeit erreicht.
Da die Original-Motoren der Steuerung bereits
in einer anderen Montierung ihren Dienst versehen, wurde der
Dobson mit Gleichstrommotoren der Firma Maxon ausgestattet.
Diese besitzen integrierte Encoder und vorgeschaltete Stirnradgetriebe,
sind elektrisch zu den original MT-2-Motoren kompatibel und
können vom Skysensor angesteuert werden.
Auf den Abtriebswellen der Getriebe sitzen Zahnriemenscheiben
mit 40 Zähnen, die einen HTD-Zahnriemen mit 9 mm Breite
und einem Modul von 3 mm antreiben. Da in diese Zahnriemen
Stahldrähte einvulkanisiert sind, lässt sich kein
Dehnungsverhalten feststellen. Die Zahnriemen werden über
Aluringe von 295 mm gelegt, welche für die Elevation
seitlich an ein Höhenrad und für den Azimut in der
Drehachse gelagert sind.
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Abb.7: Der Antrieb erfolgt sowohl in Azimut als
auch in Elevation über einen dehnungsfreien Zahnriemen
und ein Zahnrad. |
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Die Übersetzung der Getriebe liegt bei
900, die des Zahnriemenantriebes bei 7.5, so dass eine Gesamtübersetzung
von 6750 erreicht wird.
Die Vorspannung der Zahnriemen werden über
eine exzentrische Lagerung erreicht. In der notwendigen Vorspannung
liegt auch der Grund für die Rollenlagerung der Höhenräder
auf der Antriebsseite: Durch das Spannen des Riemens würde
das Höhenrad zu stark auf das Teflonpad gepresst, was
sich in einer relativ hohen Reibung äußern würde.
Durch die Kugellagerung ist dies jedoch elegant zu beherrschen.
Die GoTo-Steuerung erreicht sowohl gute Nachführungswerte
(auch bei 400-facher Vergrösserung bleibt das Objekt
im Blickfeld), als auch sehr hohe Schwenkgeschwindigkeiten
von 5° pro Sekunde.
Zum Initialisieren muss der Tubus lediglich
horizontal nach Westen ausgerichtet werden. Anschließend
wird eine Zwei-Stern-Initialisierung vorgenommen. Selbst eine
sehr ungenaue Ausrichtung wirkt sich dann auch in langen Beobachtungsnächten
nicht nachteilig auf die Positioniergenauigkeit aus.
Will man das Teleskop ganz ohne Elektronik benutzen,
so muss man lediglich die Zahnriemen abnehmen, und man hat
einen klassischen Dobson, der extrem leichtgängig ist,
aber trotzdem auch bei Okularwechsel keine Balanceprobleme
hat.
Zusammenfassung
Das Ergebnis dieses Projektes zeigt, dass im
Teleskopbau durch den Einsatz moderner Materialien extreme
Gewichtseinsparungen bei gleichzeitig hoher Steifigkeit und
optimalem thermischen Verhalten möglich sind. So konnte
ein optisch und mechanisch hochwertiger 12"-Dobson mit
schneller Goto-Steuerung und einem Gesamtgewicht von weniger
als 25 kg realisiert werden. Damit wiegt das Teleskop, inklusive
der konventionell gebauten Rockerbox und des Antriebs, etwa
40 Prozent weniger als die meisten kommerziell erhältlichen
Systeme.
Auch das Handling ist sehr benutzerfreundlich:
Das Teleskop ist innerhalb von zwei Minuten betriebsbereit,
so dass selbst einem schnellen Blick in die Sterne durch eine
Wolkenlücke nichts entgegen steht.
Weitere Informationen
[1] Dipl-Ing.
Herbert Funke: „Sandwich-Leichtbauteile in
Wabenbauweise - Eine allgemeingültige Einführung
in die Leichtbauweise mir Aramid-Waben", http://download.r-g.de/waben.pdf
[2] Programm "Cell" von David
Chandler: http://www.davidchandler.com/cell.htm
[3] Programm "Plop" von David
Lewis: http://www.davidlewistoronto.com/plop/
Bezugsquelle für Skysensor-kompatible Motoren:
Die verwendeten Motoren stammen von der Firma Maxon Motor. Dabei handelt es sich um DC-Motoren Typ F 2140 (siehe Datenblatt) mit 40mm Durchmesser und Graphitbürsten. Die Bestellnummer lautet: 2140.934-58.236-050. An den Motoren ist hinten ein 2-Kanal-Encoder mit 100 Impulsen angeflanscht (Bestellnummer 103935). Das Stirnradgetriebe ist vom Typ GS 38 (siehe Datenblatt), der in Übersetzungen von 1:6 bis 1:900 erhältlich ist.
Die Motoren wurden mit einem Skysensor 2000 PC als Ersatz für die ursprünglichen MT-2-Motoren getestet. Sie sollten auch als Ersatz für MT-4-Motoren funktionieren, da diese nach Aussage von Vixen Europe untereinander elektrisch kompatibel sind. Über eine Verwendbarkeit der Maxon-Motoren anstelle der kurzzeitig von Vixen verwndeten MT-3-Motoren liegen keine Erkenntnisse vor.
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