Die Entdeckung des Planetarischen Nebels PFP 1 wurde im Mai 2004 veröffentlicht. PFP steht für Pierce, Frew und Parker. In ihrem Artikel "PFP 1: A Large Annular Planetary Nebula Caught in the First Stages of ISM Interaction" beschreiben sie dieses Objekt als großen PN, der - vor allem am nordwestlichen Rand - mit dem Interstellaren Medium zu interagieren beginnt. Aufgrund seines scheinbaren Durchmessers von 19' ist der Nebel extrem lichtschwach. Für diese Mosaik-Aufnahme waren zwei Belichtungsreihen von jeweils 135 min (45 x 180 sec) im H-alpha notwendig, um die Struktur des Nebels sichtbar zu machen. PFP 1 ist etwa 550 parsec entfernt und hat einen Durchmesser von circa 3 parsec.
Die Anregung zu dieser Aufnahme kam von Jens Bohle, der auf der Bochumer Hebsttagung 2004 sein Beobachtungsprojekt "Große Planetarische Nebel" vorstellte. |